Stadtteilbüro 16H

Das Stadtteilbüro 16H

Die zentrale Anlaufstelle für die Quartiersentwicklung im Gebiet Essener Straße ist das „Stadtteilbüro 16H“direkt am Marktplatz. Zum Mitarbeiterteam gehören außer den Quartiersentwicklerinnen ein Grafiker und zeitweise auch Praktikanten. Alle Anwohner und Interessierte sind herzlich eingeladen, sich hier zu informieren, Ideen einzubringen oder tatkräftig mitzuarbeiten.

Sprechzeit ist donnerstags von 15 bis 18 Uhr.
Natürlich sind auch andere Termine nach Absprache möglich.

Wir sind für Sie da

Rixa Gohde-Ahrens
(gohde-ahrens@lawaetz.de)
Martina Stahl
(stahl@lawaetz.de)

Stadtteilbüro 16H
Käkenflur 16h, 22419 Hamburg

Telefon (040) 303 301 64
Fax (040) 359 692 64
E-Mail: stadtteilbuero16h@lawaetz.de

Informationen über die Lawaetz-Stiftung:
www.lawaetz.de

Aufgabenstellung

Das Quartier Essener Straße wurde im Jahr 2007 in das Hamburger Programm „Aktive Stadtteilentwicklung“ aufgenommen. Es heißt seit 2009 „Integrierte Stadtteilentwicklung“ (Programm RISE).
Das Bezirksamt Hamburg-Nord hat die Lawaetz-Stiftung mit der Quartiersentwicklung beauftragt. Die Quartiersentwicklerinnen kümmern sich um alle Fragen, die für die Zukunft des Quartiers Essener Straße wichtig sind sowie um die Lösung quartiersbezogener Probleme.

Offen für Ihre Mitarbeit!

Das Stadtteilbüro 16H ist die Anlaufstelle für alle Bewohner/innen und Interessierte. Hier können die Anwohner Anregungen finden und geben, ihre Ideen einbringen, an Projekten mitwirken und Informationen über Maßnahmen erhalten, die im Rahmen der Quartiersentwicklung bewegt werden.

Die Quartiersentwicklerinnen unterstützen die aktive Mitarbeit der Bewohner/innen im Stadtteil, leisten Öffentlichkeitsarbeit und möchten gemeinsam mit ihnen das Image des Quartiers Essener Straße verbessern.
So bildeten kulturelle Aktivitäten (Buntes Leben) einen Schwerpunkt in den letzten Jahren.

Ob beim Stadtteilbeirat Essener Straße, ob im Redaktionsteam der Stadtteilzeitschrift „Klang&Farbe“, bei der Planung von Freiflächen im Wohnumfeld oder im öffentlichen Raum, bei künstlerischen oder kulturellen (Mitbau)Projekten, bei der Vorbereitung von Veranstaltungen und Stadtteilfesten oder bei zahlreichen anderen spannenden Entwicklungen – Sie können aktiv mitwirken und sind herzlich willkommen!
Siehe auch die Übersicht “Konkrete Projekte“.

Sprechen Sie uns an!

Was bedeutet “Quartiersentwicklung”?

Quartiersentwicklung bedeutet Verbesserung der Lebensbedingungen in Quartieren und Stadtteilen mit stadträumlichen und sozialen Problemlagen. Eine Basis der Quartiersentwicklung ist die aktive Beteiligung der Bewohner und aller anderen Akteure vor Ort.
Im Quartier Essener Straße startete der Quartiersentwicklungsauftrag mit einem Workshop im August 2007, bei dem bereits zahlreiche Bewohner/innen, aber auch Vertreter/innen aus Stadtteilinstitutionen, der Wohnungsunternehmen, der Verwaltung und Politik mitgearbeitet haben. Die Ergebnisse der Beteiligungsprozesse bilden die Basis für Zielformulierung und die daraus abgeleiteten Projekte und Maßnahmen zur positiven Entwicklung des Gebietes. Die frühzeitige Einbeziehung notwendiger und neuer Partner sowie die Bildung von Kooperationen und Netzwerken sind ebenso wie eine wertschätzende Grundhaltung selbstverständliche Handlungsgrundlagen der Quartiersentwicklung. Der Aufbau lokaler Bündnisse aus verschiedenen Akteursgruppen kann Ressourcen und Projekte verstärken

Das Quartiersentwicklerteam hat im Hinblick auf die Zielerreichung die Rolle des Initiators, Koordinators, Moderators und gemeinsam mit der bezirklichen Gebietsbetreuung die Steuerung des Prozesses.

Für das Gelingen der Quartiersentwicklung sind alle beteiligten Akteure im System (Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Stadtteilinstitutionen, Projektträger und Bewohner) durch ihre aktive Mitwirkung und ihr Engagement zugunsten der gemeinsamen Sache mit verantwortlich. Integrierter Handlungsansatz heißt ziehen an einem Strang über die Fachverwaltungsgrenzen und Behördenhierarchien hinweg, guter Kommunikationsfluss und „unbürokratische“ Behandlung von Quartiersprojekten: Denn die „Außerplanmäßigkeit“ und Projektentwicklung „außerhalb der Routinen“ ist hier gewissermaßen Programm. Es sollte nach konstruktiven Lösungen gesucht und neue Wege an „Runden Tischen“ gefunden werden, um notwendige Ressourcen verfügbar zu machen.

Quartiersentwicklung in Papierform:
das “Integrierte Entwicklungskonzept” (IEK)

Im Integrierten Entwicklungskonzept (IEK) werden die Entwicklungsperspektiven und -ziele, der geplante Handlungs- und Maßnahmeneinsatz sowie der geplante Mitteleinsatz der Fachbehörden, des Bezirksamts, der Vermieter und anderer Akteure formuliert. Sie bilden die verbindliche Grundlage für die Quartiersentwicklung für den gesamten Förderzeitraum. Basis dieses integrierten Handlungskonzeptes bilden die Anforderungen des Hamburgischen Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE), die von der Quartiersentwicklung identifizierten Besonderheiten des Quartiers und die daraus abgeleiteten, in der Interaktion mit den Gebietsakteuren vor Ort und dem Bezirksamt als Auftraggeber konkretisierten Handlungsstrategien. Im Sinne einer integrierten Entwicklungsstrategie werden im Quartiersentwicklungskonzept und im Verlauf seiner Umsetzung möglichst viele Handlungsstränge der Hamburger Politik, der handelnden Verwaltung und aller wichtigen Akteure, z. B. der Wohnungswirtschaft und Stadtteilinstitutionen, der Träger, Vereine, Stadtteilgruppen – und nicht zuletzt der Bewohner und ehrenamtlichen Aktivisten – zusammengeführt. Durch Beschluss der Bezirksversammlung Hamburg-Nord und des Hamburger Senats wird das Quartiersentwicklungskonzept als Handlungsprogramm für die Verwaltung verbindlich.

Im März 2013 wurde das IEK für das „Quartier Essener Straße“ erstellt.
Ziel ist der Beschluss des IEK Essener Straße durch den Hamburger Senat im Herbst 2011.
Siehe Quartiersentwicklung in Papierform

PS.: Die Quartiersentwicklungsarbeit 2007-2009 auf der Grundlage des Vorgängerprogramms der „Aktiven Stadtteilentwicklung“ ist in einem Quartiersentwicklungskonzept / Band I dokumentiert.